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Sicher zur Schule – Gemeinschaftsaktion der Neumarkter Verkehrswacht und Sparkasse

Die Sommerferien neigen sich dem Ende zu und so beginnt am 12. September 2017 beginnt für die bayerischen Schüler das neue Schuljahr. Mehr als 100.000 Kinder machen sich in diesem Jahr zum ersten Mal auf den Weg in die Schule.

Damit die Kinder dort auch sicher ankommen hat die Kreisverkehrswacht Neumarkt die Aktion „Sicher zur Schule“ ins Leben gerufen. „ Die Sicherheit im Straßenverkehr ist unser oberstes Ziel“, so der Vorstand der Kreisverkehrswacht Peter Edenharder. „Wir beginnen mit der Verkehrserziehung bereits bei den Vorschulkindern und reduzieren darüber hinaus mit vielen Aktionen die Gefahren auf dem Schulweg.“

Die Geschäftsführerin der Kreisverkehrswacht, Petra Traboulsi fordert gerade in den nächsten Wochen zu erhöhter Vorsicht im Straßenverkehr auf. „Gerade die Kleinsten sind hier besonders gefährdet und können Risiken noch nicht richtig abschätzen. Das beginnt bereits beim Überqueren der Fahrbahn. Von allen Fehlern, die zu Unfällen mit Personenschäden geführt haben, entfallen auf das Überqueren rund 87 %, “ so Traboulsi. „Unsere auffälligen Banner fordern Autofahrer an gefährlichen Kreuzungen und in der Nähe von Schulen auf, das Tempo zu drosseln.“

Ermöglicht wird diese Aktion durch eine großzügige Spende der Sparkasse Neumarkt-Parsberg. „Uns als regionales Kreditinstitut liegt das Wohl unserer Bevölkerung, insbesondere der Kinder sehr am Herzen“, erklärt der Vertriebsdirektor für das Privatkundengeschäft, Marcus Belian. „Im letzten Jahr kamen bei Schulwegunfällen in der Oberpfalz 52 Kinder zu Schaden. Wir freuen uns, dass wir mit unserer Spende helfen können, den Schulweg für alle Kinder sicherer zu machen.“

Aber auch jeder einzelne Verkehrsteilnehmer ist gefordert seinen Beitrag zum sicheren Schulweg zu leisten. Deshalb heißt es auf allen Bannern: „Tempo runter, bitte. Schulanfang“.

Foto: Sparkasse
 

Neuer Lebensabschnitt beginnt - 16 Auszubildende und Dualstudenten starten bei Bionorica

 
Für 16 junge Menschen hat heute beim Bayerns-Best-50-Unternehmen Bionorica ein neuer Lebensabschnitt begonnen: Sie starten mit einer Ausbildung ins Berufsleben. Der führende Naturarzneihersteller erhielt viele Bewerbungen und konnte alle freien Ausbildungsplätze besetzen: so beginnen heute 14 neue Auszubildende und zwei Dualstudenten in der Neumarkter Unternehmenszentrale. Mit der vollen Besetzung aller zur Verfügung stehenden Ausbildungsplätze bietet Bionorica, das Deutschlands beste Pharmakantin ausgebildet hat, ein anderes Bild als in Gesamt-Deutschland. Im Vorjahr sind rund 43.500  Ausbildungsstellen nicht besetzt worden, davon mehr als 12.000 allein in Bayern. Eine Trendwende wird 2017 nicht erwartet.
 
Auch beruflich immer am Ball bleiben
 
„Sie haben sich genau für das richtige Unternehmen entschieden!“, so Personalvorstand Dr. Michael Rödel in seiner Begrüßungsrede. „Wir heißen alle unsere angehenden Fachkräfte ganz herzlich in der Bionorica-Familie willkommen und freuen uns auf die Zusammenarbeit.“ Als ein weltweit führendes pharmazeutisches Unternehmen, das in 47 Ländern aktiv sei, würden sich ihnen viele Entwicklungsmöglichkeiten eröffnen. Zugleich sei es für die neuen Azubis und Dualstudenten essenziell, beruflich immer am Ball zu bleiben. „Neugierde, Offenheit, Flexibilität und die Bereitschaft zum lebenslangen Lernen sind wichtige Bestandteile Ihres Karrierebaukastens“, hob Rödel hervor. Personalchefin Andrea Schels ergänzte, dass dieses Zusammenspiel aus Fördern und Fordern ihnen immer wieder im Berufsleben begegnen werde. „Wir sind stolz, dass heute 16 neue Auszubildende und Dualstudenten bei uns durchstarten“, so Schels weiter. Damit konnte auch die gute Ausbildungsquote gehalten werden: im Vorjahr starteten ebenfalls 16 Nachwuchskräfte bei Bionorica. Dies sei abseits der begehrten Metropolen oft gar nicht so leicht. Daher unternehme Bionorica viel und fördere lokale Bildungsmöglichkeiten wie etwa den bundesweit einmaligen Bachelorstudiengang „Management in der Biobranche“ in Neumarkt, erklärt die Personalleiterin. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen ab dem heute startenden Ausbildungsjahr 42 Auszubildende und 6 Dualstudenten.
 
Ein gut vorbereiteter Start
 
Grund für diesen Erfolg sind auch die 2017 zum zweiten Mal stattfindenden sehr beliebten „Bionorica-Einführungstage“, die heute anfangen und kommenden Montag und Dienstag fortgesetzt werden. Neben einer Schnitzeljagd zur Erkundung des Firmengeländes, einem Telefontraining sowie einem gemeinsamen Weißwurst-Frühstück mit den Ausbildern schreiben die neuen Azubis und Dualstudenten auch „Briefe an sich selbst“, mit Erwartungen und Wünschen für die Zeit ihrer Ausbildung. Diese erhalten sie am Ende ihrer Ausbildung zurück und können dann Bilanz ziehen. Das Besondere dabei: die Einführungstage werden von Tanja Schmaußer und Maximilian Goerlitz, beide Industriekaufleute im zweiten Ausbildungsjahr, eigenständig geplant und durchgeführt. „Für unsere Neuen ist es schön, gleichaltrige Ansprechpartner zu haben, die sie während der ersten Tage durchgängig begleiten“, erklären die beiden Organisatoren. Dass bei Bionorica niemand ins kalte Wasser geworfen wird, davor sorgte Ende Juli kurz vor den Sommerferien auch der erste „Kennenlernen-Tag“ des Unternehmens im „Haus am Habsberg“ in Velburg. Bei diesem konnten die neuen Auszubildenden und Dualstudenten sich und ihre Ausbilder in lockerer Atmosphäre kennenlernen.
 
 
Ausbildungschancen in der global wachsenden Pharmaindustrie
 
So vielseitig wie das Unternehmen selbst sind auch die Ausbildungsberufe: Heute starten fünf Pharmakanten und Pharmakantinnen, vier Industriekauffrauen, drei Chemielaborantinnen, eine Informatikkauffrau sowie eine Fachkraft für Lagerlogistik bei Bionorica. Zudem beginnen zwei Dualstudentinnen der Fachrichtung BWL-Gesundheitsmanagement bei dem Oberpfälzer Naturarzneihersteller. Im 3-monatigen Turnus wird ihnen die Berufspraxis bei Bionorica und die Theorie an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Lörrach vermittelt. Allen Nachwuchsfachkräften gemeinsam ist die Entscheidung für ein innovatives, pharmazeutisches Unternehmen: Bionorica kann heute auf Forschungskooperationen mit weltweit über 500 führenden Instituten, Kliniken und Universitäten zurückgreifen und investierte 2016 rund 14% des Umsatzes in die Forschung. Auch dem Geschäftsfeld der pflanzlichen Arzneimittel gehört die Zukunft, es wächst weltweit. 60 bis 70 Prozent der heute auf den Markt kommenden Präparate sind Naturstoffe oder von Naturstoffen abgeleitete Arzneimittel. 
Bewerbungen für den Ausbildungsstart im September 2018 können bereits jetzt über die Unternehmens-Website der Bionorica SE online eingereicht werden.
 
Quellen:
 
(1) "Berufsbildungsbericht 2017" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), Abruf am 29.08.2017   www.bmbf.de/pub/Berufsbildungsbericht_2017.pdf  
 
(2) "Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2017" des Bundesinstituts für Berufsbildung, Abruf am 29.08.2017 www.bibb.de/dokumente/pdf/bibb_datenreport_2017.pdf
 
Fotos: Bionorica
 

Neumarkt beim Mistelbacher Stadtfest gut vertreten

 
Auch heuer war die Stadt Neumarkt wieder in vielfältiger Weise beim Stadtfest in der Partnerstadt Mistelbach vertreten. Unter anderem gab es dort wieder einen Neumarkter Bierstand, an dem diesmal Lammsbräu-Bier ausgeschenkt wurde. Mistelbachs Bürgermeister Dr. Alfred Pohl übernahm gekonnt mit nur zwei Schlägen das Anzapfen des ersten Fasses. Aber auch sonst waren die Neumarkter auf vielerlei Weise präsent, so etwa durch die Werkvolkkapelle, die beim Weißwurstfrühschoppen auf dem Stadtplatz für gute Stimmung sorgte oder durch die Ausstellung des Kunstkreises Jura im Barockschlössel. Auch eine Ausstellung mit Aquarellen und Federzeichnungen von Alfons Dürr mit dem Titel „Impressionen – Natura“ startete im Rahmen des Festwochenendes in der Raiffeisenbank in Mistelbach. Und die Neumarkter Band Crosscover hatte schon am Freitagabend Rockklassiker präsentiert. Beim großen Korso am Sonntag war wie immer auch ein Neumarkter Festwagen mit dabei. Auch die Werkvolkkapelle ist mitmarschiert und hat den Zug musikalisch begleitet. Seit dem 1. Mistelbacher Stadtfest anlässlich der Einweihung des Hauptplatzes im Jahr 2003 sind stets auch immer Neumarkter Delegationen in Vertretung der Stadt mit dabei gewesen. Diesmal waren es neben dem Partnerschaftsreferenten Stadtrat Helmut Jawurek der Kulturreferent der Stadt, Stadtrat Peter Ehrensberger und Stadtrat Heiner Zuckschwert. Dazu aber auch zahlreiche Mitarbeiter der Stadtverwaltung, die Mitglieder der Werkvolkkapelle und der Band Crosscover sowie Alfons Dürr und Vertreter des Kunstkreis Jura. Aber auch Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr waren vor Ort und sorgten zusammen mit Ulrike Rödl vom Kulturamt und dem Hauptamtsleiter Thomas Thumann dafür, dass sowohl beim Bierausschank als auch bei den anderen Angeboten der Stadt alles bestens ablaufen konnte. Gewohnt fürsorglich und umsichtig betreut wurden die Neumarkter in Mistelbach nicht nur von Bürgermeister Dr. Pohl, sondern auch von der dortigen Partnerschaftsreferentin Dora Polke und zahlreichen Mistelbacher Freunden. Einziger Wermutstropfen für das Stadtfest und die Neumarkter Delegation: Am Sonntagabend gegen 18 Uhr musste das Fest dann abgebrochen werden, weil dann ein heftiges Unwetter mit Sturmböen über Mistelbach hereingebrochen war. Zuvor aber hatte es sich wieder einmal an den drei Tagen erwiesen, dass Neumarkt und Mistelbach einfach eine gute Wahl ist.
 
 
Fotos: Ulrike Rödl
 

Damen der FIBALON Baskets Neumarkt gewinnen den Bezirkspokal der Oberpfalz

Bereits zum fünften Mal in Folge haben die Damen der FIBALON Baskets Neumarkt den Bezirkspokal der Oberpfalz gewonnen. Im Finale in Weiden setzten sich die Seriensiegerinnen gegen den ASV Cham souverän mit 62:29 (35:10) durch und durften wieder die kleine Trophäe stemmen. Der Erfolg ist die Krönung einer starken Spielzeit: In der Bezirksoberliga Mittelfranken hatten die Basketballerinnen um Trainer Korbinian Ferstl die Vizemeisterschaft erreicht.

Foto: Fibalon Baskets
 

Tischtennis-Kids lernen von Profi mit beeindruckender Vita

Einmal erleben wie sich Training auf Weltklasse-Niveau anfühlt? Bei einem Trainingscamp mit dem bayerischen Verbandstrainer Munir Jassem konnten die Jugendlichen der Tischtennis-Abteilung des 1.FC Deining dieses Gefühl hautnah erleben. Der Iraker war als aktiver Sportler ein erfolgreicher Nationalspieler seines Landes und bereits auch Trainer von verschiedenen Nationalmannschaften. 1989 gelang dem heute 54-jährigen im Einzel der Titelgewinn bei den Arabischen Meisterschaften und war über viele Jahre die Nummer eins des Iraks, in dem Tischtennis die zweitbeliebteste Sportart nach Fußball ist.
 
Aufgrund seines fortgeschrittenen Alters beschloss Jassem nicht mehr für die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Sydney 2000 anzutreten. Da zudem keiner seiner Schützlinge die Qualifikation für Olympia schaffte, war der damalige Sportminister Udai Hussein, Sohn des ehemaligen Machthabers Saddam Hussein, nicht gerade gut auf den Nationalcoach zu sprechen. Als Vergeltung ließ Hussein den linken Arm von Jassem brechen. Daraufhin beschloss der Nationalcoach aus seinem Heimatland zu flüchten. Mit dem Auto ging es zunächst in die Türkei, von da aus im Laderaum eines LKW nach Deutschland. In seiner neuen Heimat Bayern hat Jassem bereits mehr als 70 Vereinen trainiert und ihm liegt besonders die Jugendarbeit am Herzen.
 
Der Jugend des 1.FC Deining attestierte der Trainer eine gute Technik-Ausbildung und arbeitete in den zwei Trainingseinheiten vornehmlich an der Platzierung der einzelnen Schläge. Außerdem gab er den Trainern einige nützliche Tipps, wie sie den Trainingsbetrieb noch besser durchführen können. Somit lernten nicht nur die Jugendlichen das Training auf Weltklasse-Niveau kennen, sondern auch die Trainer. Die Zusammenarbeit mit Munir Jassem bringt somit die ganze Abteilung nach vorne und soll daher auch in den kommenden Jahren mit verschiedenen Lehrgängen fortgeführt werden.
 
 
Munir Jassem ist bayerischer Verbandstrainer und hat schon mehrere Spitzenspieler hervorgebracht. Foto: 1 FC Deining
 

"Tag der offenen Tür" an der Wirtschaftsschule

Am Samstagvormittag hatte die Wirtschaftsschule Neumarkt ihre Türen geöffnet. Die Schülerinnen und Schüler der neunten und zehnten Jahrgangsstufe begleiteten die Gäste durchs Schulhaus. Interessierte konnten Unterrichtseinheiten in den Fächern Mathematik, Deutsch, Englisch und Betriebswirtschaftliche Steuerung und Kontrolle erleben. 
 
Auch das Übungsunternehmen Telectra GmbH war geöffnet. Hier konnten  die jungen Gäste unter Anleitung der erfahrenen Schüler Bestellungen durchführen, Bezahlungen vornehmen und Angebote erstellen. 
 
Natürlich wurde auch für das leibliche Wohl gesorgt. Neben Kaffee und Kuchen wurden auch Leberkässemmeln serviert. 
 
 
Foto: Daniela Platzer
 

Vermisste Studentin in Regensburg – Handy gefunden

 
Ein aufmerksamer Spaziergänger, der seinen Hund ausführte, fand im nördlichen Bereich des Herzogparks ein Mobiltelefon, welches nun nach den ersten Auswertungen der Kripo Regensburg der vermissten Malina zugeordnet werden kann. Zudem erbrachten die intensiven Befragungen von Zeugen einen zur Bekleidung von Malina eine Berichtigung der bisherigen Beschreibung. Die intensiven Suchmaßnahmen der Polizei dauern an.
 
Am vergangenen Sonntag in den Abendstunden, gegen 17.45 Uhr, führte ein Spaziergänger seinen Hund Gassi und entdeckte auf einem Fußweg, der entlang des Donauufers am Herzogpark verläuft, ein Mobiltelefon. Der Mann nahm das Mobiltelefon mit nach Hause und versuchte es zu laden, um den Eigentümer herauszufinden. Als er von der Vermisstensuche Kenntnis erlangte, setzte er sich mit der Polizei in Verbindung.
 
Das Mobiltelefon befindet sich derzeit in der Auswertung bei der Kripo Regensburg. Daraus erhoffen sich die Ermittler weitere Ansatzpunkte für ihre polizeilichen Maßnahmen und Ermittlungen. Bestätigt hat sich mit der ersten Überprüfungen des Telefons, dass es Malina gehört. Wann die Auswertung abgeschlossen sein wird, kann derzeit noch nicht abgeschätzt werden.
 
Die Kripo Regensburg steht in engem Austausch mit Spezialisten der Bereitschaftspolizei. Konkrete Suchmaßnahmen von der Wasserseite aus sind für den morgigen Donnerstagvormittag geplant. Nichts desto trotz führte die Kripo punktuell Absuchen und Überprüfungen im Stadtgebiet Regensburg entsprechend der aktuellen Ermittlungserkenntnisse mit eigenen oder örtlichen Unterstützungskräften durch.
 
Die von der Polizei geführten intensiven Ermittlungen im sozialen Umfeld von Malina und Befragungen von Zeugen erbrachten nun eine abschließende Beschreibung ihrer Kleidung.
 
Malina war beim Verlassen der Veranstaltung  in der Galgenbergstraße mit einem beigen oder hellbraunen Wollmantel mit auffallenden Fischgrätenmuster bekleidet. Darunter trug sie eine schwarze Lederjacke und eine enganliegende schwarze Jeans mit braunem Ledergürtel. Zudem trug sie ein schwarz/weiß gemustertes Top mit Spagettiträgern. Malina führte eine schwarze Handtasche, in der Größe von ca. 15 x 15 cm mit sich, in der sich ihre persönlichen Dokumente befinden dürften.
 
Bisher gingen mehrere Hinweise direkt bei den Kriminalpolizei Regensburg als auch über das Kontaktformular der Polizei ein, die von den Ermittlern bewertet und bearbeitet werden. Eine eindeutige Spur zu Malina hat sich allerdings bislang nicht ergeben. Die Gründe ihres Verschwindens konnten die Ermittlungen bislang ebenfalls noch nicht klären, auch hierzu dauert die Arbeit der Polizei noch an.
 
Die Kripo Regensburg führt ihre Ermittlungen und Einsatzmaßnahmen weiterhin mit Hochdruck und erbittet sich weitere Hinweise aus der Bevölkerung unter der Rufnummer 0941/506-2888.
 
Foto: privat
 

In Berg weht wieder die Tibet-Flagge

Heute und in den nächsten Tagen weht in Berg vor dem Rathaus am Sophie-Scholl-Platz die Schneelöwen-Flagge, die - wie in jedem Jahr - von Mitarbeitern des gemeindlichen Bauhofs am sog. Tibet-Tag gehisst wurde.

1949/1950 wurde das souveräne Tibet von der Volksrepublik China völkerrechtswidrig besetzt und 1951 annektiert. Der verzweifelte Widerstand des tibetischen Volkes gegen die Okkupanten fand am 10. März 1959 in einem Aufstand in Lhasa, der tibetischen Hauptstadt, seinen tragischen Höhepunkt. Tausende von Tibetern kamen dabei ums Leben. Bürgermeister Helmut Himmler betonte am geschichtsträchtigen Sophie-Scholl-Platz, dass das Schicksal der Menschen in Tibet jeden Menschen betreffe. Man dürfte Unrecht, Unterdrückung und Missachtung der Menschenrechte niemals gleichgültig hinnehmen wo immer dies auch geschehe. Sophie-Scholl habe das nicht teilnahmslos hingenommen wie auch der Dalai Lama und das tibetische Volk.

Jedes Volk habe das Recht auf Selbstbestimmung und das werde auch für das tibetische Volk eines Tages wieder gelten. In den Gesellschaften der „freien Welt“ solle demzufolge so oft wie möglich auf niemals akzeptables Unrecht hingewiesen werden. Dies sei letztlich Ausdruck von selbstverständlichen Menschenpflichten. Die Gemeinde Berg beteiligt sich daher seit vielen Jahren regelmäßig am „Tibet-Tag“.

Foto: Gemeinde Berg
 

Austropop-Party im Café Zentral - Impressionen

Letzten Samstag fand im Café Zentral die zweite nun schon legendäre Austropop-Party statt.

Hier finden Sie dazu die Impressionen:

www.neumarktaktuell.de/bilder/galerie/1026/austropop-party

Katzenfliacha-Fasching Schnuhof - Impressionen

Wir waren gestern für unsere Leser beim Katzenfliacha-Fasching in Schnuhof beim Umzug und der Party dabei.

Hier geht es zu den Bildern: https://goo.gl/ve2H9N

Ein paar Videos findet ihr auf unseren Facebookseiten unter:

www.facebook.com/BilderDerNacht/

www.facebook.com/neumarktaktuell/?

 

 

Wolfgang „Wuffi“ Kamm sah und siegte

Wolfgang „Wuffi“ Kamm sah und siegte bei seinem Debüt am Samstag in der Kneipenbühne. Der Hemauer Kabarettist und Liedermacher erfreute das Publikum mit dem Programm „Die kleine Kammödie“ auf mannigfaltige Weise. Da schlüpfte er zum einen in die Rolle des Malers und Lackierers Sepp Kraus – „i bin der Kraus Sepp“ –, der auf ebenso witzige wie hinreißende Art und Weise die Volksmeinung wiedergab;  scheinbar die Volksmeinung, denn liebenswert hinterfotzig hinterfragte er beispielsweise die Flüchtlingsproblematik ebenso gescheit wie kritisch und haute den dumpfbeuteligen Stammtischbrüdern damit verbal gehörig aufs Maul; und er blieb in seiner Rolle dennoch lustig, ohne mit der Wimper zu zucken und ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen.

Da gab er sich zum anderen als der klassische Liedermacher, der Popnummern mit neuen, recht komischen Texten zu unterlegen weiß. So wurde aus Abbas „Chiquitita, you and I know“  das akustisch sehr ähnlich klingende „Schick di Dieter, i muss aufs Klo“ oder aus Dylans „Knock, Knock Knockin’ On Heaven’s Door“ der Teigfetischistensong: „Nagg, nagg, naggerd im Hefedoag“.

Kamm erwies sich  als ein begabter, kreativer Wort-Neuschöpfer: Er machte aus einer Laktose-Intoleranz die ehekrisenverdächtige Lack-Tussi-Intoleranz, (unter der leidet seine Frau). Es wurden überhaupt oft Geschlechterprobleme angesprochen; manchmal unter Einbeziehung der hin und wieder etwas schüchternen Zuhörerschaft, etwa bei der deutschen Version des Monthy-Python-Klassikers „Always Look On The Bright Side Of Life“, bei dem sein Publikum eher mitmurmelte als mitsang oder gar -pfiff. Schade. 

Der Höhepunkt des Abends aber war freilich die erste Zugabe, ein sanftes Frühlingslied über Blütenstaub, das in einer hochemotionalen Hasstirade auf die Natur endete.

Das Konzert von Wuffi Kamm verlangt nach Wiederholung!

Foto: Volker Kindl

 

Ärztehaus Berg feierte Richtfest

 
Gestern konnte beim Ärztehaus an der Neumarkter Straße für eine wichtige soziale Einrichtung in Berg Richtfest gefeiert werden. Das Projekt ist aus gutem Weg und die zukünftigen Nutzer (Ärzte, Apotheke, Physiotherapie) waren auch vor Ort. Nunmehr kann der Innenausbau erfolgen und im Frühjahr wird die neue Einrichtung in Betrieb gehen.
 
Nach dem Richtspruch der Zimmerleute würdigte Bürgermeister Helmut Himmler beim Richtfest im neuen Gebäude die Bedeutung des Ärztehauses für den Ort Berg und darüber hinaus die ganze Gemeinde. Die Gesundheitsdienstleiter seien barrierefrei erreichbar und am Gebäude könne bequem geparkt werden. An der vielbefahrenen  Staatsstraße werde zudem ein Fußgängerüberweg mit Lichtzeichenanlage für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger errichtet.
 
 
Der Rathauschef sprach der Familie Braun seinen Dank und Respekt für die große und zukunftsweisende Investition aus. Nach Erstellung der Außenanlagen werde das Ärztehaus ab Frühjahr 2017 am Ortsbeginn quasi die neue Visitenkarte von Berg sein. Das Architekturbüro Knychalla & Team habe in dieser Hinsicht famose Arbeit geleistet.
 
Fotos: Gemeinde Berg