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Muhammed Talha Memis ist süddeutscher Meister im Judo

Muhammed Talha Memis ist süddeutscher Meister im Judo

Während in München die Sicherheitskonferenz im Bayerischen Hof tagte, und der 1.FC Bayern München noch über das Spiel gegen Augsburg sinnierte, kämpfte in München Großhadern ohne jeglichen Polizeieinsatz die süddeutsche Judojugend der Altersklasse U18 ( Jahrgang 2002 bis 2004) ihre Meister aus. Ging es doch darum einen Medaillenplatz und damit die Startberechtigung zur Deutschen Meisterschaft am 2. und 3. März in Leipzig zu erringen.
 
Gut 200 Athletinnen und Athleten aus ganz Süddeutschland trafen sich zu dieser Veranstaltung im Olympiastützpunkt beim TSV Großhadern. Zwei bayerische Athleten dieser Altersklasse waren nicht mit dabei, hatte sie doch der Bundestrainer zum Cadet European Judo Cup ins spanische Fuengirola geschickt.
 
Aus der Gewichtsklasse von Muhammed Talha Memis ( -55Kg) war aber keiner in Spanien, so dass alle schweren Brocken aus Süddeutschland anwesend waren.
 
16 Starter dürfen maximal auf der Süddeutschen antreten, wenn sie sich durch alle Instanzen gekämpft haben. 4 Athleten konnten in der 55Kg-Klasse  krankheitsbedingt nicht antreten, sodass Memis als amtierender bayerischer Meister mit einem Freilos starten durfte. Im weiteren Verlauf der Kämpfe sollte er dann nur noch auf Bayern treffen, da die Kollegen aus Bayern die anderen Süddeutschen Starter schon abserviert hatten. Sein erster Gegner war, der wie entfesselt kämpfende, Lucas Bornschein vom ESV Ingolstadt. Zum Ende der regulären Kampfzeit von vier Minuten stand es unentschieden, aber bei Bornschein war die Luft raus. Hier zahlte sich für Memis das sehr konditionsintensive Training seines Heimatvereins aus. Nach 30 Sekunden im Golden Score ( Verlängerung) konnte er mit einen Schulterwurf auf Ippon den Kampf zu seinen Gunsten entscheiden.
 
Sein nächster Gegner war Maxim Gusselnikov vom Jahn Nürnberg. Gut drei Minuten dauerte es bis der Kampf mit Memis’ Spezialtechnik -Festhalter im Bodenkampf- beendet war. Der Einzug ins Finale war gesichert.
 
Sein Gegner, wie auf der Bayerischen zwei Wochen zuvor, der 1 ½ Jahre ältere Vusal Mustafayev vom Post SV Coburg. Dieser kämpfte diesmal aktiver, um sich nicht wieder mit Strafen zu verlieren. Knapp 50 Sekunden vor Ende der regulären Kampfzeit schaffte Memis mit einem Ura-Nage( Ausheber) die Führung mit einer kleinen Wertung. Anstatt den Kampf jetzt über die Zeit zu bringen und den Titel sicher einzufahren wollte er es aber wissen, und handelte sich in der Folge kurz vor Schluss einen Konter und somit die Verlängerung im Golden Score ein. Nach 30 Sekunden sah er dann seinen Chance zum Ko-uchi-makikomi (kleines Inneres Mitfallen). Dieser Wurf wurde durch die Kampfrichter mit Ippon bewertet, und Muhammed Talha Memis war Süddeutscher Meister.


 
Die Judoabteilung wünscht viel Erfolg auf der Deutschen Meisterschaft am 2.und 3. März in Leipzig
 
Text und Bilder: Reiner Brinkmann
 

Fibalon Baskets: Talente aus Chemnitz am Ende zu stark für dezimierte Neumarkter

Am Mittwoch den 31.10. empfingen die Hausherren in der Mittelschule West die jungen Talente aus Chemnitz. Weil an diesem Spieltag keine NBBL und Pro A Spiele der Chemnitzer ausgetragen wurden, war Chemnitz vollzählig in Neumarkt vertreten.

Die Neumarkter dagegen mussten leider auf ein paar wichtige Säulen verzichten. Mit Max Richter, zweitbester Punktesammler der Neumarkter und Burim Aliu fehlten gleich zwei gestandene Point  Guards in der Rotation von Coach Mario Görhing. Auch das Neumarkter Talent Paul Trummeter hatte sich entschieden, NBBL in Nürnberg zu spielen. Somit war die Position 1 sehr dünn besetzt. Nico Dilukila hatte sich der Aufgabe angenommen und mehr als einen soliden Job vorne wie hinten geleistet.  

Im ersten Viertel hatten beiden Mannschaften etwas Schwierigkeiten ins Spiel zu finden. Nach Drei Minuten fielen die ersten Punkte. Nach 8 Min. hatte die Heimmannschaft die Intensität gefunden, die  nötig war, um gegen die Chemnitzer an diesem Tag zu bestehen. Chemnitz jedoch konnte in dieser Phase stets antworten und entschied teilweise mit leichten Punkten das erste Viertel mit 20:14 für sich. Man merkte, dass unserer Mannschaft noch zu oft die Aggressivität und Kommunikation in der Verteidigung fehlte.

Im zweiten Viertel wendete sich dann etwas das Blatt. Durch viele Hussle Play´s, die oft von Andi Rosca angeführt wurden, hat man es geschafft, gut aus der Verteidigung in den Angriff zu finden. Das Tempo war klar das von den Neumarktern. Milan Marinkovic, der sich langsam aber sicher immer besser ins Team findet, konnte nach Steal mit einem krachenden Dunk abschließen und setzte damit ein Ausrufezeichen. Zur Halbzeit stand es 36:37 aus Neumarkter Sicht.

Die zweite Halbzeit hatte dann viele Höhen, aber mindestens genauso viele Tiefen. Neumarkt wie Chemnitz lieferten sich zum Start des Viertels eine Defensiv-Schlacht mit vielen Fouls und nur bedingt sehenswerten Aktionen. Das Viertel ging mit 15:9 an Chemnitz, die sich damit wieder einen 7 Punkte Vorsprung zum Viertelende verdienten. Die Schlussphase dagegen wurde deutlich offensiver. Chemnitz, die immer wieder von außen mit einem ziemlich sicheren Leon Hoppe (4 Dreier) punkteten, hatten eine gute Inside – Outside Mischung gefunden und mit solider Verteidigung am Ende das letzte Viertel mit 22:18 entschieden.

Am Ende des Tages bleibt zu sagen, dass definitiv für uns mehr drin gewesen wäre. Jedoch hat Neumarkt für ein „hätte, wenn und aber“ keine Zeit. Denn am Sonntag steht zum ersten Pokalspieltag der VFL Treuchtlingen vor der Tür. Eine sehr erfahrene Regionalliga 1 Mannschaft, die im Moment auch versucht in Ihr gewohntes Spiel zu finden. Das Spiel wird am 4.11. um 18 Uhr im Willibald-Gluck-Gymnasium stattfinden.

Foto: Andy Rosca
 

Ausverkauftes Haus

Geli Huber und Otto Göttler füllten mit ihrer „Unverschämten Wirtshausmusik“ am Samstag die Kneipenbühne bis auf den letzten Platz; und keiner der zahllosen Gäste bereute es, dem phantastischen Duo zu lauschen, obwohl in der engen Kneipe sogar die Tische hatten verbannt werden müssen, um mehr Raum zu schaffen. Die Königsdorferin und der Giesinger erwiesen sich nämlich als hervorragende Musikanten, die den ganzen Abend über einen authentischen bayerischen Zwiegesang hinlegten und sich auch an ihren Instrumenten als absolut hieb- und stichfest erwiesen. Darüber hinaus deckten sie von lyrischen, klassisch anmutenden Instrumentalstücken über ausgefuchste Zwiefache bis hin zu Walzern und Polkas mühelos die Palette dessen ab, was man als bayerische Folklore bezeichnen kann. Und Otto Göttler, der schelmische Conférencier, hatte wunderbare Zwischentexte auf Lager, mit denen er seine ebenso charmanten wie hinterfotzigen und kritischen Lieder vorbereitete – oft in rasantem Tempo und auf diversen Instrumenten präsentiert, als da wären: Ukulele, Akkordeon, Konzertina und Trompete. Geli Huber an der Harfe und dem Hackbrett (und einmal ganz kurz an der Blockflöte) erwies sich als absolut ebenbürtige Partnerin, die ebenso wenig aufs Maul gefallen ist wie der Initiator des „Bairisch Diatonischen Jodelwahnsinns“. So muss Volksmusik sein: lebendig, unverfälscht, kritisch, humorig. Besser geht’s kaum.

Foto: Kneipenbühne
 

Franggn Mafia überzeugt in Kneipenbühne

Die „Franggn Mafia“ debütierte am vergangenen Samstag im gut gefüllten O’wei mit Rockklassikern von den Beatles bis zu Lynyrd Skynyrd, von Canned Heat über Jimi Hendrix bis zur Frankenbänd. Das Quintett erwies sich als handwerklich gediegende Nachspieltruppe mir einem ganz kleinen aber entscheidenden Unterschied: Die Texte wurden nicht im Original präsentiert, sondern in breites Mittelfränkisch umgemodelt – so wurde aus Prince’s „Purple Rain“ ein „Bärbl Renn“, aus „Rolling On The River“ ein „Lou die ganze Woa liegn“, aus „Ain’t No Sunshine“ „Scheint ka Sunna“ und so weiter. Das war witzig und traf jedenfalls den Geschmack der Fans, die teilweise von weit her angereist waren um kräftig mitzusingen und mitzuklatschen.



Ein großes Handicap meisterte das Quintett bravourös: Der wegen einer Erkrankung ausgefallene Schlagzeuger wurde durch den Bassisten Norbert Czerwek ersetzt, der sich an den Drums mehr als wacker schlug – den druckvollen, stets federnder und groovenden Bass bediente stattdessen Jürgen Thanner, ein mit allen Rockwassern gewaschener Haudegen. Heinrich Spielberger an den Tasten konnte stets mit passenden Sounds aufwarten– hervorragend war der Gitarrist Klaus Hermann. Das alles wurde hin und wieder mit mehrstimmigem Gesang angereichert und so fügte sich zu einem stimmigen, spannenden Gesamtbild.
Spiritus Rector des Projekts ist Andreas „Huddl“ Hutzler, der alle Texte schreibt, als Sänger Shouterqualitäten zeigt, mit „a weng am fränggischn Gschmarri“ als naturbegabter Conférencier die Zuhörer bei fröhlicher Laune hält und zusätzlich auf Trompete und selbst gebasteltem Abflussröhren-Alphorn abwechslungsreiche Glanzpunkte setzt.

Foto: Heike Kindl

21. Raahnerfest in Röckersbühl - Bilder

Der "Worldwide First Raahner-Club" feierte am 06.10. schon zum 21. Mal nun das weit über die Grenzen der Gemeinde Berngau bekannte Raahnerfest im schönen Röckersbühl statt.

Die Mitglieder waren seit Tagen auf den Beinen um die letzten Vorbereitungen für das Fest des Jahres zu treffen. Für die musikalische Umrahmung sorgte dieses Jahr die Band „FRIENDS Live“. Sie ist nicht zum Ersten Mal in Röckersbühl zu Besuch.  Breits im Jahr 2009 und 2015 rockten sie die Bühne, und das mit vollem Erfolg! Sie touren seit 2007 quer durch die Republik und gehören seither zu den erfolgreichsten Cover- und Partybands in Süddeutschland: „FRIENDS LIVE“ - bekannt für ihre mitreißende Bühnenshow, brillanten Livesound und eine riesige Portion Spaß.

Einlass ins beheizte Festzelt war bereits um 20:00 Uhr und kurz danach stürmten über 2000 Gäste eines der beliebstesten Feste der Region. Auch wurden heuer wieder die schwersten und schönsten mitgebrachten Raahner prämiert. Bilder dazu finden Sie auf unserer Eventseite BilderDerNacht.de.

 

Debüt in der Kneipenbühne

 „The Sandbox Josephs“ aus dem Pegnitztal debütieren am vergangenen Samstag in der Kneipenbühne und eröffneten gleichzeitig die neue O’wei-Saison mit Eigenkompositionen im Stil von „Americana“ – vor viel zu wenigen Zuschauern. Stilsicher und mit viel Spielfreude stellte das Trio seine gefühlvollen, oft traurig-sehnsüchtigen Lieder auf Gitarre, Banjo und Hawaiigitarre vor und nahm das Publikum mit auf eine Reise „durch das weite Land der southern sadness“. Das Konzert begann eher verhalten, nahm aber im Verlauf des Abends immer mehr an Fahrt auf. Mit unbändiger Spielfreude konnten die drei Ex-Erlanger ihr Publikum überzeugen und zum Mittun bewegen – ein kräftiges „Amen“ war daraufhin zu hören, ebenso wie diverse Zugabeforderungen.
 
Stephan Stöcker (Gesang, Gitarre), Leadsänger Franz „Flak“ Hoegl (Banjo und Gitarre) und der vorzügliche Lap-Steel-Spieler Thomas Zahn bewiesen mit klugen harmonischen Wendungen, schönen Melodien, Groove und einfallsreichen Arrangements, dass man auch mit Eigenem überzeugen kann – leider scheint die potentielle Zuhörerschaft sich nach wie vor nicht auf etwas Neues einlassen und sich lieber Musikstücke anhören zu wollen, die sie eh schon kennt.
 
 
Foto: Golly
 
 

Flaschenparty 22 - Die Bilder

Viele Besucher und ein Ort im Ausnahmezustand. Wieder einmal, bereits zum 22. Mal fand am Samstag die Flaschenparty in Wappersdorf statt. Wieder fanden viele Feierwütige den Weg in das sonst so beschauliche, kleine Mühlhausener Nachbardorf. Die Vorstandschaft des Jungesellenverein Wappersdorf zeigte sich am Sonntag voll und ganz zufrieden. Es sei vom Wetter bis hin zu der Besucherzahl sehr gut gewesen und es kam zu keinen nennenswerten Vorkommnissen. Für die Sicherheit vor Ort sorgten rund 30 Securtity-Mitarbeiter, die auch den Ein- und Ausstieg der Shuttlebusse mit überwachten.

Seit Jahren gehört die Wappersdorfer Flaschenparty zur Pflichtveranstaltung für viele Leute, denn sie ist die inoffizielle Eröffnung der sogennanten Bierzeltsaison.
Zum zweiten mal wurde die Veranstaltung nur für Besucher über 18 Jahren geöffnet. Die Kombination aus stetig rückgängigen U18 Besuchern und dem Aufwand wie beispielsweise bauliche Trennungen im Zelt machten diesen Schritt unumgänglich, so die Vorstandschaft des JVW Wappersdorf.

Zum zweiten mal war der aus dem Milljöh bekannte DJ Elmar an den Turntables.

Die Abbauarbeiten begannen schon am Sonntagmittag und sollen im Laufe des Montags komplett abgeschlossen sein.

Hier geht es zu den Bildern:

Teil 1 www.neumarktaktuell.de/bilder/galerie/1174/flaschenparty-22

Teil 2:/ www.neumarktaktuell.de/bilder/galerie/1175/flaschenparty-22

Foto: Graml
 

Faschingsumzüge in der Region - Hier sind die Bilder

Hier finden Sie die Bilder vom Faschingszug aus Berching: https://goo.gl/W4B9n5


Hier finden Sie die Bilder vom Faschingszug aus Schnufenhofen: https://goo.gl/QRtQ3J


Hier finden Sie die Bilder vom Faschingszug aus Allersberg: https://goo.gl/e8uTDq


Hier finden Sie die Bilder vom Faschingszug aus Deining: https://goo.gl/WBVWpB

Hier finden Sie die Bilder der Faschingszug Deining Afterzugparty: https://goo.gl/BiPcgD


Hier finden Sie die Bilder vom Faschingszug aus Beratzhausen: https://goo.gl/4eGZQt

Hier finden Sie die Bilder der Faschingszug Beratzhausen Afterzugparty: https://goo.gl/KEu1SP


Hier finden Sie die Bilder vom Chinesenfasching aus Dietfurt 2018: 
Teil 1 : https://goo.gl/yA2jsd
Teil 2 : https://goo.gl/FvQnyY

Hier finden Sie die Bilder vom Weiberfasching im Zentral: https://goo.gl/HKVURX
 

Das Tarifsystem des Ladeverbund Franken+ in der Praxis

Seit dem 1. September 2017 wurde das neue Bezahl- und Abrechnungssystem des Ladeverbund Franken+  an etwa 160 beteiligten Ladesäulen eingeführt. Damit sorgt der Verbund, dem auch die Stadtwerke Neumarkt i.d.OPf., angehören, im Raum Nordbayern für einen gemeinsamen Standard beim Laden von Elektroautos.
 
Das Tarifsystem für das Nutzen der Ladesäulen wurde zusammen mit Elektrofahrern entwickelt und ist einfach und transparent gestaltet. Der Zugang erfolgt über ein beliebiges Mobiltelefon und den Versand einer SMS. Die entstehenden Kosten für den Ladevorgang werden in der Regel mit der Mobilfunkrechnung abgebucht. Mit der Registrierung auf Travipay können die Ladekosten auch über Kreditkarte oder Lastschriftverfahren beglichen werden. Vom Zugang über das Handy profitieren darüber hinaus auch Durchreisende, die zum Laden Ihres Elektroautos keine gesonderte Karte benötigen. Zusätzlich zum „SMS-Laden“, das grundsätzlich dem in vielen Großstädten ver-breiteten „SMS-Parken“ ähnelt, bietet der Ladeverbund Franken+ etliche weitere Zugangsmöglich-keiten zu seinen Ladesäulen an. So können auch die Nutzer von Ladekarten und Apps vieler ande-rer Fahrstromanbieter im Ladeverbund Franken+ ihre Akkus aufladen. 
 
Das Laden an den Ladesäulen im Ladeverbund Franken+ wird grundsätzlich nach Zeit abgerechnet. Die Nutzer zahlen pro begonnener Viertelstunde. Mit drei verschiedenen Tarifstufen bezieht der Ladeverbund Franken+ neben der Ladezeit jedoch noch eine weitere Komponente ein: die Ladeleistung des angeschlossenen Fahrzeugs. Damit wird berücksichtigt, dass zahlreiche der der-zeit verbreiteten Elektroautos die an den Ladesäulen zur Verfügung stehende Leistung von 22 Kilowatt (kW) nicht voll ausschöpfen können.
 
Wer beispielsweise einen Renault Zoé bei voller Leistung 1 Stunde lang lädt, zahlt als Stromkunde der Stadtwerke Neumarkt i.d.OPf. dafür 4 x 1,35 €/15 min= 5,40 €, als Nicht-Kunde mit dem nor-malen Tarif 4 x 1,80 €/15 min= 7,20 €. 
 
Bei einer Ladedauer von einer Stunde hat der Zoé bereits 80 % der Batteriekapazität geladen und kommt bei einem Verbrauch von etwa 15 kWh/100km gut 115 -120 km weit. Ein vergleichbares Dieselauto würde mit einem Verbrauch von 6 l/100km für eine Distanz von 115 km Spritkosten in Höhe von 7,24 € bezahlen.
 
Weitere Informationen zu den Tarifen und zum Zugangssystem des Ladeverbunds sind auf der Homepage der Stadtwerke Neumarkt i.d.OPf. unter www.swneumarkt.de/mobilitaet/e-mobilitaet eingestellt.
 
 
Ladevorgang an der Wallbox im Parkhaus Rosengasse
 
Bild: SWN
 

Wahl des Oberbürgermeisters 2017: Amtliches Endergebnis festgestellt

Der Wahlausschuss hat in seiner Sitzung am 25.09.2017 das amtliche Endergebnis für die Wahl des Oberbürgermeisters vom 24.09.2017 festgestellt. Wahlleiter Christian Jäger begrüßte dazu die Mitglieder des Wahlausschusses Sigrid Steinbauer-Erler, Jakob Bierschneider, Wolfgang Fesich und Oliver Schlereth, die zusammen mit ihm den Wahlausschuss bilden. Als Schriftführerin fungierte die stellvertretende Wahlleiterin Sabine Spangler.

Jäger wies bei der Sitzung auf die Zahl der Stimmberechtigten hin, die 31.617 betragen hat. Davon waren 23.409 Bürgerinnen und Bürger zur Wahl gegangen. Unter den abgegebenen Stimmen waren 171 ungültig, so dass sich insgesamt 23.238 gültige Stimmen ergaben. Auf Richard Graf von der CSU entfielen dabei 5.936 Stimmen, das sind 25,54 Prozent. Thomas Thumann von der UPW/FW erhielt 15.981 Stimmen und damit 68,77 Prozent. Und auf Dieter Ries von FLitZ entfielen 1.321 Stimmen, das ergab 5,68 Prozent. Der Wahlausschuss beschloss in seiner Sitzung einstimmig das Ergebnis. Thomas Thumann hat dabei mit 15.981 Stimmen mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten und ist damit zum Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Neumarkt i.d.OPf. gewählt. Wie Wahlleiter Jäger erklärte, hat Thumann die Wahl bereits wirksam angenommen. Er erhält damit das Amt des Oberbürgermeisters für weitere sechs Jahre. Seine neue Amtszeit beginnt am 5.12.2017.

Foto: Dr. Franz Janka

7. Bauabschnitt am Klinikum Neumarkt hat begonnen

Nach mehreren Jahren Planungszeit haben die Bauarbeiten für den 7. Bauabschnitt am Klinikum Neumarkt offiziell begonnen. Mit knapp 30 Mio. € Investitionskosten wird es der aufwändigste aller bislang durchgeführten Bauabschnitte.

Landrat Willibald Gailler und Vorstand Peter Weymayr zeigten sich begeistert über den offiziellen Startschuss nach mehr als vier Jahren Planungsvorlauf: „Der 7. Bauabschnitt wird für eine deutliche Qualitätsverbesserung in der stationären Gesundheitsversorgung sorgen und die bestehenden räumlichen Kapazitätsengpässe wesentlich lindern. Unser Dank gilt den Verantwortlichen in den zuständigen Behörden sowie den Mitgliedern im Krankenhausplanungsausschuss und nicht zuletzt dem Neumarkter Landtagsabgeordneten und Staatssekretär Albert Füracker, der sich tatkräftig für dieses Projekt engagierte.“ Füracker betonte, von der vorgesehenen Gesamtförderung von 21,84 Mio. € wurde in 2017 eine erste Förderrate von 3,79 Mio. € bereitgestellt, die vom Klinikum nach Baufortschritt abgerufen wird. Die Investition kommt der Gesundheitsversorgung der Bürgerinnen und Bürger in der Region zugute. Durch die Arbeiten profitieren auch örtliche Bau-, Gewerbe- und Handwerksbetriebe. Der Freistaat ist und bleibt verlässlicher Partner der bayerischen Krankenhäuser.

Ausschlaggebend für die neue Maßnahme war eine Bedarfsanerkennung für eine Erhöhung der Anzahl der OP-Säle von 7 auf 9 im Zentral-OP, einer Erweiterung der Kapazitäten der Zentralen Sterilgutversorgungsabteilung (ZSVA), zusätzlichen Aufwachbetten und Nebenraumzonen sowie der Verlagerung der Akutgeriatrie von Parsberg nach Neumarkt mit Erhöhung der Planbetten von 20 auf 41 und Etablierung einer akutgeriatrischen Tagesklinik mit 15 Behandlungsplätzen.

Der 7. Bauabschnitt läuft unter dem sperrigen Arbeitstitel „Neustrukturierung des Zentral-OP, Zentrale Sterilgutversorgungsabteilung (ZSVA), Entbindung und Akutgeriatrie - Stufe 1“ und umfasst den ersten von zwei hierfür notwendigen baulichen Maßnahmen. Mit einer ersten – dem jetzt begonnenen 7. BA – werden der Kreißsaal mit drei Entbindungsräumen und die ZSVA als Aufstockung auf den westlichen und mittleren Pavillon neben dem Haupteingang neu verortet. In der ZSVA werden sämtliche wiederzuverwendende OP-Materialien des Klinikbetriebs gereinigt, desinfiziert, sterilisiert und als Set für die nächsten Operationen gepackt. Die notwendigen Flächenerweiterungen für die Akutgeriatrie erfolgen in einem neuen Baukörper im nordöstlichen Teil des Grundstücks. In der Ebene EG befindet sich die akutgeriatrische Station mit 41 Betten. In der Ebene UG sind die Tagesklinik mit 15 Plätzen, der Arztdienst, zugehörige Ver- und Entsorgungsräume und zentrale Technikräume untergebracht.

Die zweite notwendige Maßnahme (8. Bauabschnitt) beinhaltet den Umbau des Zentral-OP mit den zusätzlichen genehmigten Flächen. Hierfür ist die Aufnahme in das Jahreskrankenhausbauprogramm im Jahr 2018 vorgesehen. Es müssen aber ohnehin zunächst die mit dem 7. BA neu geschaffenen Kapazitäten zur Verfügung stehen, um im Bestand beginnen zu können.

Der ortsansässige Architekt Hans-Jürgen Distler, der in Kooperation mit dem Krankenhausplanungsbüro sander-hofrichter aus Ludwigshafen die Maßnahme plant und realisiert, erläuterte den Bauablauf. Der 7. BA wird in insgesamt drei Bauteilen umgesetzt. Begonnen wird aktuell mit der Aufstockung des westlichen und mittleren Pavillons direkt neben dem Haupteingang. Bis Ende 2018 sollen hier der neue Kreisssaal und die neue Zentrale Sterilgutversorgungsabteilung (ZSVA) untergebracht werden. Unmittelbar nach dem Ende des kommenden Winters wird dann mit dem neuen Baukörper für die Akutgeriatrie begonnen. Anfang 2019 schließlich wird an den Zentral-OP ein neuer Sterilflur angedockt, um zusätzliche Lagerkapazitäten für die OP-Säle zu schaffen. Insgesamt wird für den 7. BA eine Bauzeit bis Ende 2019 angestrebt.

Landrat Gailler zeigte sich sehr erfreut, dass trotz Verpflichtung zu europaweiten Ausschreibungen ein Großteil der Investitionsmittel bei Baufirmen im Landkreis verbleibt. Beispielsweise bei der mit den Baumeisterarbeiten beauftragten Firma Dörrmann Bau GmbH aus Berg, die derzeit die Vorbereitungen für die Pavillonsaufstockung trifft. Damit wird nicht nur die Gesundheitsversorgung, sondern auch die heimische Baubranche nachhaltig gestärkt.

Foto: Klinikum Neumarkt
 

Berg: Freundschaft beim Erntedankfest in der Partnergemeinde Walce vertieft

Stürmischen Beifall erhielten die „Kadenzhofener Goaßlschnalzer“ und die „Schuhplattler-Kirwaburschen“ für ihre Auftritte auf der Bühne in Zabierzow – einem Gemeindeteil der Berger Partnergemeinde Walce in Schlesien beim großen Erntedankfest der Gemeinde. Im schlesischen Land wird in jedem Jahr in einem anderen Ort das Fest zum Abschluss der Ernte in der Landwirtschaft gefeiert und inzwischen sind die Feiern zu einem großen Begegnungsfest der Einheimischen mit den  in Deutschland, Holland, England, Österreich usw. lebenden Schlesier geworden.
 
Gemeinderätin Anita Vogel  organisiert im Auftrag und in Kooperation mit dem Bürgermeister nach Einladung der Partnerkommune jährlich eine dreitägige Reise in die Partnergemeinde in Südpolen und auch diesmal waren die mitreisenden Bürgerinnen und Bürger aus der Altgemeinde Loderbach sehr angetan von der Herzlichkeit der Menschen und von der Art des Lebens und Feierns in der Kooperationsgemeinde Walce, mit der die Gemeinde Berg seit nunmehr 20 Jahren eine intensive Partnerschaft pflegt. Helmut Wittmann, der vor einem Jahr den Jakobsweg gefahren ist, radelte In die Partnergemeinde und kam  pünktlich zu den Feierlichkeiten an. Die Kadenzhofener Kirwaburschen und –mädchen feierten bis in die frühen Morgenstunden und freundeten sich mit Pfarrer Marek Zukowski aus Ostrava in der tschechischen Republik an und sprachen eine Einladung zur Kadenzhofener Kirwa 2018 aus. Der Geistliche ist regelmäßiger Gast beim Erntedankfest in Walce und war vor seiner Pfarrstelle in Ostrava in Mala Moravka – der Partnergemeinde von Walce – tätig.



Am 1. Adventswochenende treffen sich die Gemeinden Walce, Mala Moravka, Rohrbach-Berg und Berg bei Neumarkt in Walce zum traditionellen Weihnachtssingen der in Freundschaft verbundenen Partnergemeinden aus vier Ländern.
 
Höhepunkt des Partnerschafts-Wochenendes war der Erntedank-Festzug durch den Ort Zabierzow, wo die Bürgerinnen und Bürger ihre Anwesen und  Straßen festlich geschmückt hatten. Jedes Dorf hatte in wochenlanger Arbeit eine beeindruckende Erntekrone gefertigt, die beim Festzug präsentiert und anschließend von einer Jury prämiert wurden.

Bürgermeister Bernhard Kubata dankte allen Landwirten in der Gemeinde für die harte Arbeit des Jahres und die jetzt eingefahrene Ernte. Darüber hinaus  würdigte er deren Tätigkeit als Pfleger der Kulturlandschaft im schlesischen Land.

Der Berger Bürgermeister und stellvertretende Landrat Helmut Himmler sprach den zahlreichen Besuchern des Erntedankfestes seinen Respekt für die „beeindruckende Entwicklung der Region im Landkreis Krapkowice und in der Woiwodschaft Opole mit Schaffung vieler neuer Arbeitsplätzt sowie der völligen Erneuerung der Infrastruktur“ aus. Außerdem erinnerte Himmler vor dem Hintergrund  der konfliktreichen deutsch-polnischen Geschichte an die inzwischen 72jährige Friedensperiode in Europa. „Wir alle müssen uns zusammen bemühen, damit auch unsere Kinder, Enkel und Urenkel eine gute, friedvolle Zukunft haben können – ein menschliches Glück, das unsere Generationen seit sieben Jahrzehnten hatten und haben. Hierfür brauchen wir viele menschliche Begegnungen der Bürgerinnen und Bürger aus unseren Ländern und gutes Reden miteinander und übereinander“, so der Berger Bürgermeister.

Im Rahmen des weiteren Partnerschaftsprogramms besuchte die Berger Delegation unter anderem den Annaberg – den großen Wallfahrtsort der Polen – und das Heimatmuseum „Farska Stodola“ (Pfarrscheune), in dem das regionale Leben der Menschen in den vergangenen zwei Jahrhunderten dokumentiert ist.
 
Die Heimfahrt aus der 685 Kilometer entfernten Partnergemeinde unterbrach die Berg-Richtheimer-Loderbacher Besuchergruppe für einen Abstecher in Dresden, wo die Frauen- und Kreuzkirche sowie der Dresdner Zwinger, das Umfeld der Semperoper mit dem Elbtal besichtigt werden konnten.

Fotos: Gemeinde Berg