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Wolfgang „Wuffi“ Kamm sah und siegte

Wolfgang „Wuffi“ Kamm sah und siegte bei seinem Debüt am Samstag in der Kneipenbühne. Der Hemauer Kabarettist und Liedermacher erfreute das Publikum mit dem Programm „Die kleine Kammödie“ auf mannigfaltige Weise. Da schlüpfte er zum einen in die Rolle des Malers und Lackierers Sepp Kraus – „i bin der Kraus Sepp“ –, der auf ebenso witzige wie hinreißende Art und Weise die Volksmeinung wiedergab;  scheinbar die Volksmeinung, denn liebenswert hinterfotzig hinterfragte er beispielsweise die Flüchtlingsproblematik ebenso gescheit wie kritisch und haute den dumpfbeuteligen Stammtischbrüdern damit verbal gehörig aufs Maul; und er blieb in seiner Rolle dennoch lustig, ohne mit der Wimper zu zucken und ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen.

Da gab er sich zum anderen als der klassische Liedermacher, der Popnummern mit neuen, recht komischen Texten zu unterlegen weiß. So wurde aus Abbas „Chiquitita, you and I know“  das akustisch sehr ähnlich klingende „Schick di Dieter, i muss aufs Klo“ oder aus Dylans „Knock, Knock Knockin’ On Heaven’s Door“ der Teigfetischistensong: „Nagg, nagg, naggerd im Hefedoag“.

Kamm erwies sich  als ein begabter, kreativer Wort-Neuschöpfer: Er machte aus einer Laktose-Intoleranz die ehekrisenverdächtige Lack-Tussi-Intoleranz, (unter der leidet seine Frau). Es wurden überhaupt oft Geschlechterprobleme angesprochen; manchmal unter Einbeziehung der hin und wieder etwas schüchternen Zuhörerschaft, etwa bei der deutschen Version des Monthy-Python-Klassikers „Always Look On The Bright Side Of Life“, bei dem sein Publikum eher mitmurmelte als mitsang oder gar -pfiff. Schade. 

Der Höhepunkt des Abends aber war freilich die erste Zugabe, ein sanftes Frühlingslied über Blütenstaub, das in einer hochemotionalen Hasstirade auf die Natur endete.

Das Konzert von Wuffi Kamm verlangt nach Wiederholung!

Foto: Volker Kindl

 

Ärztehaus Berg feierte Richtfest

 
Gestern konnte beim Ärztehaus an der Neumarkter Straße für eine wichtige soziale Einrichtung in Berg Richtfest gefeiert werden. Das Projekt ist aus gutem Weg und die zukünftigen Nutzer (Ärzte, Apotheke, Physiotherapie) waren auch vor Ort. Nunmehr kann der Innenausbau erfolgen und im Frühjahr wird die neue Einrichtung in Betrieb gehen.
 
Nach dem Richtspruch der Zimmerleute würdigte Bürgermeister Helmut Himmler beim Richtfest im neuen Gebäude die Bedeutung des Ärztehauses für den Ort Berg und darüber hinaus die ganze Gemeinde. Die Gesundheitsdienstleiter seien barrierefrei erreichbar und am Gebäude könne bequem geparkt werden. An der vielbefahrenen  Staatsstraße werde zudem ein Fußgängerüberweg mit Lichtzeichenanlage für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger errichtet.
 
 
Der Rathauschef sprach der Familie Braun seinen Dank und Respekt für die große und zukunftsweisende Investition aus. Nach Erstellung der Außenanlagen werde das Ärztehaus ab Frühjahr 2017 am Ortsbeginn quasi die neue Visitenkarte von Berg sein. Das Architekturbüro Knychalla & Team habe in dieser Hinsicht famose Arbeit geleistet.
 
Fotos: Gemeinde Berg
 

Sommerflaute am Arbeitsmarkt

Die Arbeitsmarktentwicklung im Monat August 2016

Im Agenturbezirk Regensburg – Regensburg Stadt/Land, Kelheim und Neumarkt – sind im Berichtsmonat 8.657 Männer und Frauen arbeitslos gemeldet. Das sind 703 Personen oder 8,8 Prozent mehr als im Vormonat und 63 oder 0,7 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote beträgt aktuell 2,6 Prozent und liegt damit 0,2 über dem Wert des Vormonats und auf dem gleichen Prozentwert des August letzten Jahres. Dazu Gabriele Anderlik, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Regensburg: „Die Sommerflaute am Arbeitsmarkt lässt die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat leicht ansteigen. Hauptgrund hierfür ist, dass junge Menschen, die nach dem Ende der Ausbildung nicht übernommen werden oder keine Stelle finden, sich in der Sommer- beziehungsweise Ferienzeit arbeitslos melden. Sie sind zumeist aber nur kurze Zeit arbeitslos. Die Jugendarbeitslosigkeit geht deshalb nach der Sommerpause wieder deutlich zurück. Die Arbeitgeber sind bei der Neueinstellung von Arbeitskräften im Ferienmonat sehr zurückhaltend. Nach der aktuellen Einschätzung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung sind die Aussichten für den weiteren Verlauf der Arbeitslosigkeit günstig. Zu beachten ist jedoch, dass die Herausforderungen der Arbeitsmarktintegration der Flüchtlinge mit steigender Zahl von Asylentscheidungen noch zunehmen werden.“

Agenturbezirk Neumarkt

Im Berichtsmonat sind im Agenturbezirk Neumarkt 1.393 Männer und Frauen arbeitslos. Das sind 67 Personen oder 5,1 Prozent mehr als im Vormonat, jedoch 27 Personen oder 1,9 Prozent weniger als vor einem Jahr. Erstmals oder erneut arbeitslos gemeldet haben sich 522 Menschen. Das sind 22 Zugänge oder 4,0 Prozent weniger als vor einem Jahr. Gleiches taten seit Jahresbeginn 4.665 Männer und Frauen. Das sind fünf Meldungen oder 0,1 Prozent weniger als in den ersten acht Monaten letzten Jahres. Dem gegenüber stehen 447 Personen, die im Berichtsmonat ihre Arbeitslosigkeit beendet haben. Das ist exakt die Anzahl Abgänge des Vorjahresmonats. Seit Jahresbeginn haben sich 4.676 Männer und Frauen abgemeldet. Das sind 29 Abgänge oder 0,6 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Mit 1,9 Prozent liegt die aktuelle Arbeitslosenquote auf dem gleichen Wert des August vergangenen Jahres. Die Neumarkter Arbeitgeber haben im Berichtsmonat 325 Arbeitsstellen gemeldet. Das sind fünf Angebote oder 1,6 Prozent mehr als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn wurden 2.410 Stellen gemeldet. Das sind 385 Ausschreibungen oder 19,0 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des letzten Jahres. Der Bestand umfasst aktuell 959 offene Stellen. Das sind 147 Vakanzen oder 18,1 Prozent mehr als vor einem Jahr.
Ausbildungsmarkt:

Die Arbeitgeber haben 1.307 Berufsausbildungsstellen gemeldet. Das sind 86 Angebote oder 7,0 Prozent mehr als im August 2015. Darauf haben sich insgesamt 1.068 junge Menschen beworben. Das sind 29 Personen oder 2,6 Prozent weniger als im Vorjahresmonat.

Fotos: Arbeitsamt
 

Dorferneuerung Loderbach – Sicherheit durch Gehweg zwischen Loderbach und Gewerbegebiet

 
Der Gemeinderat der Gemeinde Berg hat nach einem Ortstermin in Loderbach einmütig den Bau eines Gehweges zwischen Loderbach und dem Gewerbegebiet an der A3 befürwortet. Zur Dorferneuerung Loderbach  hatte Bürgermeister Helmut Himmler am Beginn der letzten Gemeinderatssitzung erklärt, dass zur Sicherheit der Fußgänger als weiteres und abschließendes Element der Dorferneuerungsmaßnahme doch noch ein Gehweg entlang der Straßentrasse „Ortsausgang Loderbach - Gewerbepark“ errichten werden sollte.
 
Hierzu schlug er vor, den vorhandenen Graben mit einer Länge von 335 Meter zu verrohren und über diese Grabentrasse einen Gehweg mit einer Breite von 1,50 Meter zu bauen. Hierdurch könnte der in der Loderbacher Hauptstraße bis zum Ortsausgang von Loderbach bereits fertiggestellte  Gehweg in Richtung Gewerbepark weitergeführt werden. Ziel der Gemeinde Berg sei die Weiterführung des Gehweges zur Sicherheit der Fußgänger entlang dieser Straßentrasse in den kommenden Jahrzehnten. Insbesondere in den Wintermonaten mit früher Dunkelheit sei der Weg zwischen dem Dorf und dem Verbrauchermarkt ohne Gehweg gerade für Kinder und ältere Leute ein Risiko. Die Straßenbeleuchtung wurde in diesem Jahr bereits errichtet.
 
Durch die Grabenverrohrung gewinne man rund einen Meter zusätzliche Fahrbahnbreite und durch den Anbau von Rasengittersteinen erreiche man eine Fahrbahnbreite von 4,85 Meter im bisher sehr schmalen Bereich der Zufahrt zum Gewerbegebiet. Wegen des nicht möglichen geringfügigen Grunderwerbs zur Verbreiterung der Fahrbahn müsse man auf die Variante Grabenverrohrung setzen, die allerdings wesentlich teurer komme als eine einfache Verbreiterung der Asphalttrasse. Die vertretbaren zusätzlichen Kosten seien gut finanzierbar, weil die Modernisierung der digitalen Infrastruktur im Gemeindegebiet Berg günstiger als nach der Kostenschätzung angenommen ausfallen werde und diese Einsparung problemlos in die Sicherheit der Menschen in Loderbach umgeleitet werden könne.
 
Diese Argumentation wurde von den Gemeinderätinnen und Gemeinderäten trotz der zusätzlichen Kosten von 104.000 Euro uneingeschränkt befürwortet. Allerdings wird das im Dorferneuerungsplan enthaltenen Kneippbecken  nicht realisiert, nachdem diese Maßnahme auch in  der Bürgerschaft keinen bzw. wenig Zuspruch findet.
 
Die Dorferneuerung ist inzwischen weit fortgeschritten und kann im Herbst nach Erledigung der Restarbeiten und der Pflanzarbeiten angeschlossen werden. Die 1,8 Millionen-Euro-Investition der Gemeinde und damit der Steuerzahler in Loderbach sei eine sinnvolle und wichtige Zukunftsinvestition in den Ort und die Dorfgemeinschaft, meint Bürgermeister Himmler. 
 
Foto: Gemeinde Berg
 

FIBALON Baskets Neumarkt blicken auf

Es war ein Wagnis, aber der Erfolg gibt den Akteuren vollkommen recht: Auf das erste Jahr ihrer Vereinsgeschichte konnten die FIBALON Baskets Neumarkt jetzt bei der ersten regulären Mitgliederversammlung zurückblicken. "Uns gibt es jetzt wirklich schon ein Jahr", leitete der Vorsitzende Günther Stagat seinen Rechenschaftsbericht im sehr gut gefüllten Hiereth-Saal in Woffenbach ein. Der einzige reine Basketballverein der Stadt hatte sich vor Jahresfrist vom SV Stauf getrennt und auf eigene Beine gestellt. "Es war ein anstregendes, ein aufreibendes Jahr seitdem", sagte Stagat mit Blick auf die Rasanz der Ereignisse. "Wir können sehr stolz auf unsere Leistung sein." Und die besteht zuvorderst natürlich darin, einen voll funktionierenden Verein aus dem Boden gestampft zu haben, der mit mehr als einem halben Dutzend Mannschaften über alle Altersstufen bei Herren, Damen und männlicher sowie weiblicher Jugend hinweg, (erfolgreich) im Spielbetrieb steht. 90 Prozent der einstigen (Abteilungs-)Mitglieder aus Staufer Zeiten seien mit zu den FIBALON Baskets gewechselt, betonte der Vorsitzende. "Das spricht absolut für uns." In vergleichbaren Fällen aus anderen Vereinen sei ihm eine Quote von im Schnitt um die 50 Prozent berichtet worden. Die Baskets zählen derzeit knapp über 160 Mitglieder, womit sie unter den 40 größten Basketballvereinen in Bayern und in der Oberpfalz sogar in der Spitzengruppe rangieren. "Wir haben hier wirklich was geschaffen: Der Neumarkter Basketball hat nicht nur im Verband einen guten Namen", freute sich Stagat. Einen Umstand, der fast noch mehr zählt, konnte sich der Vorsitzende von seinem Kassier Herbert Drescher in der Mitgliederversammlung noch einmal bestätigen lassen: "Wir stehen finanziell auf gesunden Beinen."
 
Gerade in der Jugendarbeit sind die Basketballer sehr aktiv und wollen ihr Engagement weiter ausbauen. An einigen Neumarkter Schulen bestehen bereits SAGs (Schul-Sport-Arbeitsgemeinschaften) mit Vereinstrainern. Zwei Talente aus dem Klub sind auch höherklassig bei der Kooperationsmannschaft Franken Tornados aktiv, die im Fördersystem des Deutschen Meisters Brose Baskets Bamberg angesiedelt ist. Auch darüber zeigten sich Stagat und seine Vorstandskollegen durchaus stolz. Damit die optimale Förderung der Talente laufen kann, müssen entsprechende Hallenzeiten zur Verfügung stehen. Diesbezüglich hoffen die Basketballer auf den Neubau des Turnerheims an der Mariahilfstraße, der zum Jahresende fertig werden soll.
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"Großen Zulauf" gibt es bei den Kindern, wie der Sportliche Leiter Mario Göhring berichtete. Die U8 und U10 sind gut besetzt und freuen sich auf den Spielbetrieb, der - wie bei allen Teams - Anfang Oktober startet. Desweiteren schicken die Baskets wieder zwei Mädchenteams ins Rennen. Bei den Buben werden eine U12 und sogar zwei U16-Teams um Punkte kämpfen.
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Eine erfolgreiche Spielzeit haben die U18-Jungs hinter sich, die bei den Nordbayerischen Meisterschaften antreten durften. Die Herren III schafften den erwarteten und erhofften Aufstieg in die Bezirksliga Oberpfalz und sollen sich in Zukunft noch mehr mit den Herren II verzahnen, die "sehr bedauerlich" (Göhring) nach nur einem Jahr in der Bayernliga den Gang zurück in Bezirksoberliga antreten mussten. Dort peilt die Reserve jetzt mit neuem Coach den Wiederaufstieg an: Roland Weigl, Kapitän der Regionalliga-Herren, übernimmt.
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Großen Applaus im Saal gab es für die Damen-Mannschaft, die nun schon zum vierten Mal in Folge den Bezirkspokal holte. Auch sonst zeigte sich das Team von Trainer Korbinian Ferstl als Vorzeigeobjekt des jungen Vereins. In der Premierensaison und in einem starken Umfeld landeten die Frauen auf einem beachtlichen dritten Rang der Bezirksoberliga Mittelfranken.
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Das eigentliche Aushängeschild des Basketballvereins hatte dagegen eine sehr schwere Saison: Wie schon berichtet, schafften die Herren I der Baskets den Klassenerhalt in Deutschlands fünfthöchster Spielklasse nur durch den Rückzug anderer Teams. Der Verbleib in der 2. Regionalliga Nord ist aber seit Anfang Juni sicher. Den Vereinsmitgliedern konnte Göhring eine weitere erfreuliche Botschaft verkünden: Auf dem Trainerposten setzen die Baskets auf Kontinuität und sicherten sich die Dienste von Trainer Martin Ides (ehemaliger tschechischer Nationalspieler) für mindestens ein weiteres Jahr. Einen prominenten Abgang im Team verzeichnen die Herren I aber: Center Basti Wyczisk schließt sich dem letztjährigen Ligaprimus Coburg an, der in die 1. Regio aufrückt. Die Baskets selbst wollen sich laut Göhring noch "punktuell verstärken, damit die Saison nicht wieder so eine Zitterpartie wird". Die Vorbereitung für die neue Spielzeit läuft bereits.
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Das bedeutet auch, dass Veranstaltungswart Roland Ehrensberger alle Hände voll zu tun hat. Wie schon im Vorjahr werden die Baskets wieder am 14. August beim Neumarkter Volksfestzug dabei sein und sich präsentieren. Ebenfalls wie 2015 schnüren Dutzende Vereinsmitglieder im September beim Neumarkter Stadtlauf ihre Sportschuhe und gehen in Basketballtrikots über verschiedene Distanzen auf die Strecke. Und eine andere erfolgreiche Premiere hat der Verein kürzlich hinter sich gebracht: Zum ersten internen Mixed-Turnier kam mehr als ein Viertel der Aktiven in die Halle der Mittelschule West, was bei den knapp über 160 Mitgliedern eine durchaus beachtliche Quote darstellt. Aus allen Altersgruppen und quer über alle Teams (Herren, Damen und Jugend) kamen Spieler und zeigten damit auch: Die FIBALON Baskets Neumarkt sind quicklebendig.

Andreas Neu (Öffentlichkeitsarbeit), Herbert Drescher (Kassier), Andreas Richter (Hauptsponsor), Roland Ehrsberger (stellvertretender Vorsitzender), Mario Göhring, Roland Weigl (beide sportliche Leitung), Günther Stagat (Vorsitzender) und Martin Ides (Trainer Herren I). Foto: privat

 

Tolle Pfingstferien im G6 erlebt

Insgesamt 56 Kinder haben in den vergangenen zwei Wochen ihre Pfingstferien im G6 – Haus für Jugend, Bildung und Kultur verbracht. Die Betreuer sorgten dafür, dass die Kinder unvergessliche Ferien erleben durften. In der ersten Woche entstanden neben Rainmakern und außergewöhnlichen Graffiti – Flaschen unter anderem zwei kunterbunte Skulpturen aus Baumscheiben.  Die 4 Meter hohen Stäbe zieren nun den Vorhof des G6 und können von allen begutachtet werden. Die Kinder waren fleißig dabei Mosaiksteine und Fließen auf große Baumscheiben zu kleben und diese mit weißem Fugenmaterial auszufüllen. Andere Baumscheiben wurden mit unterschiedlichsten Motiven bemalt. Die zweite Ferienwoche widmete sich dem Thema „Erlebnis und Abenteuer“. Die Kinder gingen gemeinsam auf Schnitzeljagd, bauten ein kleines Boot und kletterten auf den Kletterturm am G6. Im Hof vom G6 wurde ein Lagerfeuer geschürt. Die Kinder ließen sich ihr Stockbrot und ihre Würstchen schmecken. Der Abschlusstag wurde im LGS Gelände mit einem Picknick gestaltet. Nebenbei fanden verschiedene Angebote wie Bogenschießen und  Slacklinen statt.



Wer auch mal Lust hat seine Ferien mit tollen Aktionen und Spielen zu verbringen, hat in den Sommerferien die Chance. Es sind noch Plätze frei!

Nähere Informationen gibt es unter http://www.neumarkt.de/de/buerger/jugendbuero.html oder im Jugendbüro der Stadt Neumarkt unter Tel. 09181/905528 bzw. im G6, Tel. 09181/5093690.

Fotos: Jugendbüro - Stadt Neumarkt

 

FREIZEITSPASS hoch 3 - auch Kunst aus Neumarkt war dabei!

 
Unter dem Motto „FREIZEITSPASS hoch 3“ präsentierten sich am vergangenen Wochenende im Veranstaltungscenter MOC in München die 24. SPIELWIES’N, die 6. FORSCHA und DIE MODELLBAHN mit ihren gemeinsamen Sonderflächen BASTELFORUM, HOBBY-LEGO®-Ausstellung "Bricking Bavaria" und XUND&AKTIV. Ausprobieren, Entdecken und Mitmachen war die Devise für die über 60.000 Besucher, das Erfolgsrezept der Informations- und Mitmachveranstaltungen, die sich thematisch ideal ergänzen und mit nur einem Ticket besucht werden konnten. Mehr als 350 Aussteller auf über 14.000 m² hielten ihr Publikum mit einem spannenden Programm an Ständen, auf Bühnen und Aktionsflächen in Atem.
 
 
Auch die bei der Neumarkter KulTourNacht erstmalig in Deutschland ausgestellten LEGO®-Kunstgegenstände, sowie viele hundert weitere Modelle waren auf der über 1300 m² großen Fläche im Atrium 3 des MOC zu bewundern, die der Verein "Bricking Bavaria" belegt hatte. Die SPIELWIES‘N wird von der Münchner MPA PR & Event Agentur veranstaltet, die FORSCHA von ihrer Tochter i!bk Institut für innovative Bildungskonzepte, München. Veranstalter der DIE MODELLBAHN ist der Modellbahnverband in Deutschland e.V.
 
 
 
Fotos: Herbert Meier 

„Feurig-eisiges“ Festival in Mistelbach

„Feuer & Eis“ lautet der Titel des 37. Internationalen Puppentheater-Festivals in Neumarktes Partnerstadt Mistelbach. 26 Theatergruppen aus insgesamt 14 Ländern gastierten an sechs Tagen in Mistelbach, darunter eine Europapremiere von der weltberühmten Handspring Puppet Company aus Kapstadt und zehn Österreich-Premieren. Für ausreichend Abwechslung bei den etwa 90 Stücken war gesorgt. Landesminister Karl Wilfing eröffnete in Vertretung von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll das Festival, an dem auch Partnerschaftsreferent und Stadtrat Helmut Jawurek teilnahm und die Grüße der Stadt Neumarkt und von Oberbürgermeister Thomas Thumann überbrachte. Nach einer unterhaltsamen Begrüßung von Intendantin Cordula Nossek und Kulturstadtrat Klaus Frank boten die Puppenspielerin Julia Raab mit einem kurzen Auszug aus ihrem Theaterstück „Die Dicke“, der Beatboxer „fii“ und die Rodeo Line Dance-Gruppe aus Siebenhirten Unterhaltung mit musikalischen, gesanglichen und tänzerischen Einlagen. Bereits ein fixer Programmpunkt während der Eröffnung der Internationalen Puppentheatertage ist die Verleihung des Publikumspreises, wo die Zuschauer und damit Fachmänner und Laien gleichermaßen entscheiden durften, welche Inszenierung im Vorjahr, also bei den 36. Internationalen Puppentheatertagen, am besten ankam. Die siegreiche Puppentheaterbühne – der Preis ging heuer an Katharina Sell und Frank Hirrich vom Figurentheater Ernst Heiter und damit zum zweiten Mal nach Mecklenburg-Vorpommern in Norddeutschland – erhielt eine Skulptur durch Bürgermeister Dr. Alfred Pohl überreicht sowie eine Einladung zu den 38. Internationalen Puppentheatertagen im kommenden Jahr 2016.



Intendantin Cordula Nossek, die Preisträger Frank Hirrich und Katharina Sell, Bürgermeister Dr. Alfred Pohl, Landesminister Karl Wilfing und Stadtrat Helmut Jawurek. Foto: privat

Zuschauer feiern „Eine Nacht in Las Vegas“ der Schloss-Spiele Neumarkt

Dank Hoch „Annelie“ sehr viele Besucher am ersten Theater-Wochenende

Das erste Theaterwochenende der Schloss-Spiele Neumarkt ist geschafft. Nach der Premiere Sonntag vor einer Woche, wurde nun von Donnerstag bis Samstag richtig Gas gegeben auf der Bühne im Neumarkter Amtsgericht. Ein herrlich rasantes Stück mit viel Witz und Spielfreude des ganzen Ensembles und das schöne Wetter lockte viele Besucher ins Open Air Theater.

Ein  Abend schöner als der Nächste – so war das Motto an diesem Wochenende bei den Neumarkter Schloss-Spielen. Mit dem Stück „Eine Nacht in Las Vegas“ unter der Regie von Alexander Etzel-Ragusa konnte man zahlreiche Zuschauer erreichen und diese zeigten sich rundweg begeistert und auch bereit, das Stück gleich nochmal sehen zu wollen. Wer nun bei einer der nächsten Vorstellungen ebenfalls dabei sein möchte und das launige Sommerstück in Anlehnung an „Einen Jux will er sich machen“ von Nestroy, bzw. auch bekannt als „Hello Dolly“, sehen möchte, der sollte bald schon Karten dafür kaufen.

Denn auch das kommende Theater-Wochenende verspricht wieder strahlenden Sonnenschein und bei den Schloss-Spielen gibt es neben einer wunderbar spritzigen Komödie rund um die Liebeswirren in Las Vegas auch kalte Getränke und gute Laune sowieso geboten!

Die nächsten Vorstellungen sind am Freitag, 10. Juli 2015; Samstag, 11. Juli 2015; Freitag, 17. Juli 2015; Samstag, 18. Juli 2015; Sonntag, 19. Juli 2015; Freitag, 24. Juli 2015; Samstag, 25. Juli 2015 und Sonntag, 26. Juli 2015 jeweils um 20:30 Uhr. Der Eintritt beträgt 14 Euro – mit Ermäßigung 11 Euro. Karten bekommen Sie in der Touristinfo der Stadt Neumarkt (Tel. 09181/255-125) und über www.neumarkt-ticket.de der Stadt Neumarkt sowie an der Abendkasse – hier aber nur solange der Vorrat reicht!

Mit dem „Chicken Song“ von Katy (Cornelia Lang) beginnt das Stück und das Publikum ist richtig gut drauf!

Wer will mit ins „Restaurant am Rande des Atomkriegs?“ – Kenny (Lukas Völkl) und Oscar (Fabian Ehrensberger) werden mit Molly (Sabine Blomeier-Rosinski) und Tiffy (Katja Rölz) hier einiges erleben!

Werden sich Homer Rumpole (Franz-Xaver Horvath) und Dolly (Blanca Echániz-Gerhard) wohl näher kommen?

Die Russenmafia ist im Anmarsch und bedroht Oscar (Fabian Ehrensberger) samt seiner Dschingis-Khan Tanztruppe.

Bei „Schneewittchen“ in Las Vegas trifft Dolly (Blanca Echániz-Gerhard) auf Zwerg Emily (Barbara Beck/Elisabeth Lang).

Fotos: privat
 

Große Show in der Arena

Trotz des kühlen, verregneten Sommeranfangs brachte die Artisten-Kiste mit ihren rund 200 großen und kleinen Akrobaten viel Trubel und gute Laune in das Landesgartenschaugelände zur Reihe „Sommer im Park“.



Über 400 Gäste, Kinder, Eltern und Großeltern klatschten zu den 20 Showgruppen zwischen 3 und 21 Jahren die ihre spektakuläre Turn- und Tanzübungen mit Jonglage und Einrad vorführten. In passenden Kostümen begleitet zu den bekannten Filmhits von Walt Disney zeigten die kleinen Eisprinzessinnen und Rennwagen ihre liebevoll einstudierten Choreografien.



Zebras, Happy Hoppers und als Highlight die großen Magic Butterflys, Botschafter für Deutschland bei der 15. Weltgymnaestrada 2015 in Helsinki, so präsentierte die Artisten-Kiste um Manuela Gerber einen beeindruckenden Querschnitt ihres Könnens.

Fotos: Stadt Neumarkt

Janet M. Christel war zu Gast in Oberweiling

Die charismatische Sängerin, Whistle- und Shrutiboxspielerin, Geschichtenerzählerin und Vorleserin Janet M. Christel präsentierte am Samstag in der voll besetzten Kneipenbühne ein höchst amüsantes und abwechslungsreiches Programm. Schottische Folklore fand darin genauso ihren Platz wie Swing, Blues, ein Frühlingsgedicht des romantischen Dichters Novalis, eine hinreißende Geschichte aus dem Schwimmbad, ein fränkisches Mundartgedicht (für eine schottische Zunge kaum zu bewältigen und gerade deshalb so charmant vorgetragen) und vieles mehr. Auf höchst kurzweilige Art wurden traditionelle Songs präsentiert und Textinhalte wie die traurige Moritat von Willi Schneider (Billy Taylor) ins Deutsche übersetzt, aber auch bemerkenswerte Eigenkompositionen wie „Moon Over Glasgow“, „Going Home“ oder „Black Haired, Green Eyed Laddie“ standen auf dem Programm – solche Preziosen zeugten oft davon, dass die in Franken lebende Schottin doch manchmal Heimweh nach den Highlands verspürt.

Foto: Heike Berghofer

Janet hatte drei außerordentlich versierte Musiker an ihrer Seite: den Australier Jerry Röschmann an elektrischem Kontrabass und Fußperkussion, den Multiinstrumentalisten Udo Schwendler (Akkordeon, Sopransaxophon, Piano, Whistles, Glockenspiel) und den Gitarristen Ralf Trautner, der mit seinem perkussiven, groovenden Spiel locker ein Schlagzeug ersetzte. Mit traumhaft schönem, oft vierstimmigem Gesang und einem stets ebenso geschmackvollen wie überraschenden Arrangement eroberte das Quartett im Nu die Herzen der Zuhörer, die es zwar nicht schafften, Refrains in gälischer Sprache mitzusingen, dieses Manko aber ohne Weiteres durch kräftiges Mitklatschen wettmachten.

Tolle Ferien im G6 erlebt

Insgesamt 116 Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahren haben in den Osterferien ein bunt zusammengestelltes Programm mit vielen unterschiedlichen Aktionen und Spielen erlebt. Im Jugendzentrum G6 wurden neben dem Backen von Osterleckereien, wie Hefehasen und Osterplätzchen auch ein gemeinsamer Videospieletag mit Wii® und PS2® angeboten. Bei der Holzwerkstatt sägten und bauten sich 14 Jungs und Mädls einen dekorativen Holzpfosten mit unterschiedlichen Motiven. Besonders eifrig zu Gange waren die Kinder bei der Aktion Schnitzen. Unter besonderer Vorsicht beim Umgang mit dem Schnitzbesser entstanden tolle und einzigartige Objekte.

Auch in der zweiten Ferienwoche war einiges geboten. Bei schönstem Wetter probierten sich die Schülerinnen und Schüler an Pfeil und Bogen und durften unter anderem versuchen, Luftballons mit dem Pfeil abzuschießen. Wie man Hackfleischbällchen, Kartoffelspalten und ein Erdbeer – Schaumkuss – Törtchen zubereitet wurde beim großen Kochtag am Mittwoch vermittelt. Natürlich durfte hier auch das gemeinsame Essen der gekochten und gebackenen Leckereien nicht fehlen. Am Donnerstag wurde der Veranstaltungsraum des G6 in ein Kunstatelier verwandelt. Hier durften die Kinder bei der Malerei zu Musik ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Den Abschluss der Ferienaktionen bildete die Töpferwerkstatt. Die Kinder ließen tolle Kunstwerke aus Ton für ihr Regal im Kinderzimmer entstehen. Am Ende eines Ferientages waren sich die Kinder und die Betreuer immer einig, dass es wieder einmal ein toller und gelungener Tag im G6 war.

Fotos: G6

Wer auch mal die vielfältigen Aktionen im G6 miterleben will, hat demnächst noch beim Kindernachmittag am 22. Mai die Möglichkeit. Hier wird eine Nisthilfe für Wildbienen hergestellt.

Die Anmeldung hierfür im G6 unter 09181/5093690.