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Mental Load erkennen, benennen, bewältigen – zwei Veranstaltungen für Eltern

Viele Eltern kennen das Gefühl, ständig an alles denken zu müssen. Termine, Listen, Absprachen, kleine Dinge, die nicht vergessen werden dürfen. Diese oft unsichtbare Verantwortung hat einen Namen: Mental Load. 
 
„Ach, ich wusste gar nicht, dass es dafür einen Begriff gibt?“ – dieser Satz fällt häufig, wenn Eltern zum ersten Mal davon hören. Gemeint ist nicht die einzelne Aufgabe, sondern das ständige Mitdenken im Hintergrund. Wer merkt, dass die Turnschuhe zu klein geworden sind, wer weiß, wann der nächste Kindergeburtstag ansteht, wer daran denkt, dass für den Ausflug noch Proviant fehlt oder dass die Einladung für die Feier rechtzeitig raus muss. Diese Arbeit sieht man nicht, sie läuft im Kopf und hört selten auf. 
 
Gerade im Familienalltag sammelt sich Mental Load schnell an. Viele berichten, dass sie sich erschöpft fühlen, obwohl sie „gar nichts Besonderes“ gemacht haben. Genau das ist typisch: Die Belastung entsteht nicht durch einen einzelnen Punkt, sondern durch die Summe der Gedanken, die ständig präsent sind. 
 
Die Koordinierungsstelle Familienbildung greift dieses Thema auf und lädt zu zwei Veranstaltungen ein. Am Montag, 11. Mai 2026, um 19 Uhr spricht Patricia Cammarata im Landratsamt Neumarkt über Wege aus der Mental-Load-Falle. Im Mittelpunkt stehen Alltagsbeispiele, Aha-Momente und konkrete Anregungen für Familien. Der Vorverkauf läuft über OkTicket. 
 
Ergänzend dazu findet am Donnerstag, 21. Mai 2026, um 19 Uhr ein kostenloser Online-Workshop mit Anke Schmidt statt. Unter dem Titel „Weniger Mental Load dank KI“ geht es darum, wie digitale Hilfsmittel im Alltag entlasten können. 

Beide Angebote richten sich an Eltern, die ihren Familienalltag bewusster gestalten und die Verantwortung im Blick behalten möchten, die oft still im Hintergrund liegt. 



Donnerstag, 21.05.2026
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